No Hope in St. Ingbert (JUZ, 02.05.2015)

Gäbe es eine 10-stufige Skala für „abgefahren” von 1 „überhaupt nicht abgefahren“ bis 10 „ultramegakrass abgefahren“, so müsste ich das Wochenende mit dem No Hope-Konzert auf Rang 15 einordnen. Oder noch höher. Allerdings nicht wegen dem Konzert, das aber natürlich wie immer erste Sahne war und dem Ganzen das i-Tüpfelchen aufgesetzt hat.

DSCF8771tsMit neun anderen Bands rockten No Hope am 02.05.15 im JUZ St. Ingbert unter dem Motto „Brut des Werners Vol. 3“, aber weil ja an jenem Wochenende bei mir alles weit jenseits von Gut und Böse lag, schaute ich mir nur den Auftritt von No Hope an. Auch in Luzies konzertverrückter Welt kann es also mal vorkommen, dass Livemusik nicht Priorität 1 hat, wobei ich beim Auftritt der Band meines Herzens aus dem gebotenen Lineup ja anwesend war, und ich habe diese 30 Minuten sehr genossen und hätte gerne auch noch mehr von den eher langsamen, wohlig-brachialen Klängen, produziert von Bassist und Ins-Mikro-Plärrer Zombie, Schlagzeuger und Tieftonvocalist Schon sowie den beiden Gitarristen Weiler und Klose, gehört. Aber die vier Doom-Metaller hatten leider nur eine halbe Stunde Spielzeit, was aufgrund der Vielzahl an Bands an diesem Abend aber auch verständlich ist. Da muss man Rickenbacker, LTD und Gibson eben ein bisschen intensiver anschmachten als sonst!

Die Ruhe vor dem Sturm… für eine etwas größere Version bitte auf das jeweilige Fotos klicken.

Trotz der recht frühen Tageszeit – Beginn war um 17.30 Uhr und No Hope die Eröffnungsband – war der Konzertraum gut gefüllt und ich fand es schön, ein paar bekannte Gesichter im Publikum zu sehen. Denen war offenbar bewusst, dass es ein Fehler gewesen wäre, das Quartett aus dem Raum Saarlouis zu verpassen!

Gespielt wurde, während bei 50% der Bandmitglieder die langen Haare entweder im Rhythmus flogen oder das Gesicht verdeckten, ein Mix aus alten und neueren Songs, u.a. „Hank’s Night“ aus der aktuellen EP „Possessed Addicted But Still Reborn“, wozu es ja auch ein krasses Video gibt. Wer sich einhören will in das Material von No Hope: Hier entlang bitte!

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Über luuuzie

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