Gratiskonzert irgendwo in Luxemburg (20.12.14)

An einem der Konzertorte in Luxemburg werden des Öfteren Konzerte, die keinen Eintritt kosten, veranstaltet. Diese Konzerte schätze ich sehr, denn das Ganze findet meist im kleinen Rahmen bei angenehmer Atmosphäre statt und die Bands, die bei dieser Gelegenheit auftreten, sind oft welche, die ich gar nicht kenne und die sich als großartig erweisen. Oft besteht nach diesen Gigs die Möglichkeit, mit den Musikern zu plaudern und sich Autogramme geben zu lassen. Also profitieren alle Beteiligten davon: die Besucher, die einen wunderbaren Abend mit Livemusik genießen können, die Band, indem ihre Schallplatten oder CDs gekauft werden und indem Leute wie ich einen Konzertbericht schreiben, und auch die Location, denn die meisten Zuschauer trinken und essen ja auch etwas.

Ein solches Gratis-Konzert fand am Samstagabend auch wieder statt und ich hatte mich darauf gefreut, all den Vorweihnachtsstress mit Hilfe der Livemusik abzuschütteln, doch welche Enttäuschung! Meine Freundin und ich erhielten keinen Einlass, weil wir nicht auf der Gästeliste standen. Äh, wie bitte, Gästeliste? Man hätte sich vorher irgendwo anmelden müssen, um am Eingang das goldene Bändchen um den Arm gelegt zu bekommen, und da das so viele Leute, wie der Saal füllen kann, getan hatten, war es vor allem dem Herrn von der Security Jacke wie Hose, ob wir gerade 90 Minuten im Auto verbracht hatten oder nicht.

Also ehrlich, liebe Veranstalter! Da meine Fähigkeiten zum Hellsehen sehr limitiert sind, wäre es wünschenswert gewesen, auf einer der Internetseiten der Konzerthalle oder auf der verlinkten Bandwebseite (wo die Links zur Facebook- und Twitter-Seite der Band ins Leere führen) darauf hinzuweisen, dass man sich da vorher anmelden muss und wo man sich anmelden muss. Die Freunde der Band waren sich dessen offenbar bewusst, aber wenn man auf seiner Veranstaltungsseite ein Konzert mit „Free Entry“ anpreist, kann man nicht von jedem Besucher, schon gar nicht von denen, die schon unzählige dieser Gratiskonzerte erlebt haben, erwarten, dass er riecht, dass da diesmal ein Haken ist, und sicherheitshalber Kontakt aufnimmt mit der Band, um zu fragen, ob da wirklich freier Eintritt für jeden herrscht.

Ich hätte mir den Samstagabend, an dem ich drei Stunden lang für nichts und wieder nichts durch die regnerische Nacht gefahren bin, anders vorgestellt!

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