GaS goes Rock Gitarren-Spezial: David Hoffmann

Bald, ganz bald ist es endlich so weit! Am 11. Oktober 2014 wird sich die Aula des Gymnasiums am Steinwald in Neunkirchen im Rahmen des GaS goes Rock-Festivals ab 16.30 Uhr in eine Konzerthalle verwandeln!

GaS goes Rock 2014 neu

Entgegen der bisherigen Ankündigungen hat sich im Lineup eine kleine Änderung ergeben, denn die Greedy Bees können aus beruflichen Gründen nicht auftreten, für sie springen Monkey On Fire ein, die bereits beim Gas Goes Rock Bandcontest zu beeindrucken wussten. Darüber hinaus werden When We Collide, Indelicate und Stereo Dynamite den Zuschauern eine ordentliche Portion Rockmusik bieten, ebenso Johnboy, Steak Number Eight und Me In A Million. Letztere performen zu sechst, die Band besteht aus zwei Vocalisten (Julian Coles und Luke Conrad), dem Bassisten Florian Vogel, Max Fuss am Schlagzeug und den Gitarristen Daniel Weiland und David Hoffmann.

Der Kern der Post-Hardcore-Band Me In A Million musiziert schon seit einigen Jahren miteinander, nach der Umbenennung und Änderungen im Lineup war Ende 2012 / Anfang 2013 die Band in der jetzigen Zusammensetzung geboren und es ging für die sechs Musiker relativ stetig steil bergauf. Im Januar 2013 veröffentlichten Me In A Million ihre Single „The Warning“ samt Video und verbrachten im darauf folgenden Frühjahr vier Wochen in den USA, um in den Chango Studios von Produzent Cameron Mizell ihr Debütalbum „Still In The Balance“ aufzunehmen. Dieses erblickte am 28. März 2014 unter dem Label Redfield Records das Licht der Welt, und zwar im wahrsten Sinn des Wortes, denn „Still In The Balance“ kam weltweit auf den Markt! In der Zwischenzeit und nach dem Albumrelease erschienen weitere Singles und Videos, u.a. „PaniK“ oder „These Mountains“ mit Tyle Carter von Issues als Gastmusiker. Darüber hinaus spielte man Konzerte mit namhaften Bands, beispielsweise His Statue Falls und A Day To Remember, und trat auf einigen Festivals auf und machte sich durch all diese Aktivitäten selbst einen Namen in der Szene.

David Hoffmann hat sich dazu bereit erklärt, ein wenig über seine Lieblingsgitarren zu plaudern und die beiden Instrumente fotografisch abzulichten. Herzlichen Dank dafür! Die Gitarren kommen allerdings nicht bei Me In A Million zum Einsatz. Lest selbst, woran das liegt:

Fender American Standard Stratocaster

Zunächst ist die Fender Stratocaster eine sehr oft gespielte Gitarre und es erscheint aus diesem Grund auch wenig interessant, darüber auch noch einen Artikel zu schreiben und sie als herausragende Gitarre zu definieren, jedoch genau das ist hier für mich der Fall.

2014-08-01 16.35.47Diese Gitarre ging schon durch einige Hände, und das zu Recht!

Es ist mir deswegen leider nicht bekannt, ob meine Strat aus der ersten oder zweiten Produktionsphase stammt. Aus irgendeinem Grund scheint die Vergangenheit der Gitarre sogar spürbar, wenn man sie das erste Mal in die Hände nimmt, um ihr die ersten Töne zu entlocken. Einer der Vorbesitzer beschloss eines Tages, verschiedene Schichten Lack aufzutragen und dann schließlich unterschiedlich stark abzutragen, um ihr den aktuellen Look zu verpassen, welcher für mich passt wie die Faust aufs Auge. Der Hals aus Palisanderholz und das Griffbrett sind in einer besonderen Art weich und abgerundet (im Gegensatz zur eher harten und kantigen Fender Telecaster), sodass es direkt sehr angenehm ist, sowohl die unteren als auch die oberen Bünde zu bearbeiten. Obwohl sie auch unverstärkt gut klingt, lassen sich mit der Unterstützung eines Verstärkers die unterschiedlichsten Sounds alleine durch den Tonregler und die Wahl der Tonabnehmer kreieren. Für lebendige, authentische Musik fast jeder Richtung lässt sie sich somit uneingeschränkt benutzen.

Für einen satten, kräftigen Metalsound, den ich bei Me In A Million im Post-Hardcore-Genre benötige, ist sie leider eher unbrauchbar, weil dafür eher aktive Gitarren mit hohem Output und Humbuckern vonnöten sind. Durch meine Erfahrungen in einigen Coverbands kann ich jedoch sagen, dass diese Klampfe egal ob im Blues, Funk, Rock oder Jazz in Verbindung mit dem richtigen Amp (bspw. der Mesa Boogie, Musicman , Vox, Fender etc.) ein akustisches Ambiente erzeugt, welches man nicht nur hören, sondern auch spüren kann.

Kurz gesagt… mit dieser Gitarre im Gepäck funke und rocke ich mich durchs Leben!

 

Gibson ES-347

Hält man diese Gitarre in den Händen, spürt man direkt, dass man weniger eine einfache Klampfe, sondern mehr ein edles Musikinstrument vor sich hat. Die Gibson ES-347 basiert auf dem ES-335-Modell und verfügt zusätzlich über einen Feinstimm-Saitenhalter und einen Sattel aus Messing. Zudem besitzt diese Gitarre einen zusätzlichen Coil-Tap-Schalter, der es ermöglicht, das Ausgangssignal der eingebauten Humbucker-Tonabnehmer zu „splitten“ und diese so als Single-Coil-Tonabnehmer zu verwenden.

Herausragend bei diesem Modell (meiner Meinung nach) ist die hervorragende Bespielbarkeit durch den etwas breiteren Hals und der warme saubere Klang, der auf einen rückkopplungsarmen Ton zurückzuführen ist und deswegen Gibson ES-347 besonders bei Jazz- und Bluesmusikern sehr beliebt macht. Die Gitarre klingt sehr charakteristisch und besitzt ihre, wenn man das so sagen darf, „eigene Seele“, aus welchem Grund sie auch nicht in jeder Musikrichtung heimisch ist.

Nichts desto trotz gehört dieses Modell zu einer meiner Lieblingsgitarren und irgendwie fühlt es sich für mich an, als schätze heutzutage fast keiner mehr den Wert einer solchen alten, schönen und charakteristischen Gitarre.

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