GaS goes Rock Bandcontest (JUZ Neunkirchen, 17.05.14)

Die Planungen für das nächste „richtige“ GaS goes Rock Festival am 11. Oktober 2014 laufen schon seit einiger Zeit auf Hochtouren. Weil sich für die dritte Edition des Festivals so viele Bands beworben und Hauptorganisatorin Sandra Rupp und ihre Schüler so ihre Schwierigkeiten bei der Bandauswahl hatten, entstand irgendwann die Idee, dass man einen Slot des Festivals ja mit einer Band besetzen könne, die sich in einem Wettbewerb gegenüber anderen Bands behaupten muss. So wurde der GaS goes Rock Bandcontest erschaffen, der am Samstag, 17. Mai, im JUZ Neunkirchen über die Bühne ging.

Bandcontest

Drei Bands hatten den Mut, zum Musikwettstreit anzutreten – Siren’s Legacy, Monkey On Fire und Indelicate – und brachten jede Menge Fans mit, denn die hatten neben einer Jury zu 50% das Sagen, welche der drei Bands ihr Favorit ist. Erst kurz vor Beginn des Liveprogramms wurde ausgelost, in welcher Reihenfolge die drei am Wettbewerb teilnehmenden Bands auftreten. So sollte gewährleistet sein, dass möglichst jeder zahlende Gast alle Bands anschaut und nicht erst für die persönliche Lieblingsband anrückt. Damit niemand die Veranstaltung verlässt, bevor alle Bands gespielt haben, war die Abgabe der Stimmzettel erst nach dem Auftritt der dritten Band möglich.
Ein besonderes Sahnehäubchen des Livemusikabends war der Auftritt von An Assfull Of Love während der Auszählung der Publikumsstimmen.

Alles war richtig gut geplant – man muss ja bedenken, dass die Lehrerin und ihre Schüler keine Eventmanager sind, auch wenn man inzwischen einige Erfahrung im Organisieren von Musikfestivals hat – und dennoch war rund drei Stunden vor Einlass erst einmal Frust angesagt. Wegen des externen Tontechnikers, der für den Abend engagiert worden war, Maurice Pätzold, gab es – diplomatisch ausgedrückt – offenbar Unstimmigkeiten vonseiten der JUZ-Leute, die sonst immer die Tontechnik regeln, sodass die dringend benötigten Mikrofone nach Ankunft des jungen Mannes an einen unbekannten Ort verschwunden waren wie auch die beiden Leute, die wussten, wo die Mikros zu finden sind, deren Telefonnummern jedoch nicht vorlagen. Das riecht schon sehr nach spätpubertärem Sabotageakt, aber so schnell liegt der Hase nicht im Pfeffer. Damit das Konzert stattfinden konnte, wurden von einem anderen Tontechniker aus Riegelsberg Mikrofone besorgt. Das dauerte zwar eine Weile und der Beginn des Konzerts verschob sich wegen des verspäteten Soundchecks ein wenig nach hinten, aber der junge Mann am Mischpult leistete trotz der nicht ganz so optimalen Bedingungen einen hervorragenden Job und bekam schon vor Ort von den Musikern jede Menge Lob.

Sowohl im Eintrittsbereich als auch am Getränkeausschank waren Schülerinnen und Schüler von Sandra Rupp im Einsatz und zwei von ihnen, Anna und Lisa, hatten die Aufgabe, als Moderatorinnen durch das Programm zu führen. Als alles startklar war, informierten die beiden die Zuschauer über die die Reihenfolge, in der die Bands auftreten würden, und darüber, wie das Abstimmen funktioniert. Außerdem wurden die Preise für die Bands noch einmal erwähnt, aber dazu später mehr.

Für eine etwas größere Version bitte auf das jeweilige Foto klicken!

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Monkey On Fire waren ein wenig enttäuscht, dass das Los sie als erste Band ausgewählt hatte, das sei die schlechteste Spielzeit, hörte ich einen zum anderen sagen. Allerdings war es, als die fünf jungen Herren so gegen 20.30 Uhr auf der Bühne Gas gaben, draußen noch hell und daher auch im JUZ, zumal die Lichter auf der Bühne nicht ausgeschaltet waren, sodass es von den Musikern aus St. Wendel zumindest aus meiner Kamera die schönsten Fotos gibt.

Sänger Sven Schwarz strotzte nur so vor Energie. Gleich vom ersten Ton ab gestikulierte er beim Singen, stellte den Fuß auf den Monitor, hüpfte von dort aus in die Höhe, sodass ich – wie immer im JUZ – fürchtete, er könnte sich den Kopf an der niedrigen Decke anstoßen. Auch seine Bandkollegen, die beiden Gitarristen Maximilian Just und Felix Maldener, Philipp Kimmlinger am Bass und Daniel Schumann hinterm Drumkit, rockten nicht schlecht; vor allem der Schlagzeuger, der ziemlich oft am Gesang beteiligt war, wirkte auf mich, als wäre auch er ein wahres Energiebündel. Die jungen Leute waren wahrhaftig „on fire“! Es machte mir riesigen Spaß, da zuzusehen, zumal Maximilian und Felix jeweils zwei Gitarren dabei hatten.

Auch die anderen Zuschauer schienen sich zu amüsieren, denn jedesmal, wenn Frontmann Sven darum bat, doch drei Schritte weiter nach vorne zu kommen, leisteten die Leute brav Folge.

Auf ihrer Facebookseite rangieren die Musiker ihren Stil in die Schublade „Melodic-Hardcore-Skate-Punk“ ein. Wie gut das passt, davon kann man sich auf der Soundcloud-Seite der Band ein Hör-Bild machen, dort stehen nämlich die zwölf Lieder des Albums „Have We Met Before?“ bereit. Die Setlist zeigt, dass die meisten der an diesem Abend gespielten Lieder von dieser Scheibe stammen, auch wenn das nicht die einzige Veröffentlichung der bereits 2008 gegründeten Band ist; mit „Sun Is Risin‘“ aus dem Jahr 2010 hat das Quintett auch eine EP vorzuweisen.

Nach einigen Liedern meinte Sven, jede Band hätte ein paar Lieder, die sie selbst beschissen findet, weil sie eben auch dementsprechend seien. Im Unterschied zu anderen Bands würden Monkey On Fire ihren Song dieser Art aber nicht geheim halten und beschallten das Publikum mit dem nicht mal eine Minute dauernden „Today has been cancelled, go back to bed“. Danach folgte die Livepremiere von „Alice, we’re not in wonderland anymore“.

Zum Ende hin wurde es ein wenig hektisch auf der linken Bühnenseite, anscheinend gab es irgendein Malheur an Felix‘ Gitarre, aber man nahm es mit Humor und nach ein wenig Gefuddel konnte es auch schon weitergehen, ich glaube mit „Disorder“, passte ja vom Titel her.

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Unmittelbar bevor Siren’s Legacy mit ihrem Auftritt starteten, kamen wieder die beiden Schülerinnen auf die Bühne und informierten die Zuschauer noch einmal über den Ablauf der Abstimmung und über die Band, wurden allerdings gleich korrigiert, denn Siren’s Legacy waren nicht in ihrer üblichen Besetzung angetreten. Schlagzeuger Tobias Hartmann stand an diesem Abend vor der Bühne, er hatte seinen Job Mathias Biehl überlassen, weil der GaS goes Rock Bandcontest ursprünglich eine Woche zuvor stattfinden sollte und an jenem Abend sollte Tobias eigentlich für seine andere Band, Samarah, die Sticks schwingen. Deshalb arbeitete sich Mathias in die Drumparts der ausgewählten Siren’s Legacy-Songs ein und damit der Aufwand, den er betrieben hatte, nicht völlig umsonst war, war er dann eben derjenige, der an diesem Abend am Schlagzeug saß. Die restliche Besatzung war dieselbe wie bei den Konzerten der „The Kraken“-Zeit: Jennifer Thomé am Mikrofon, Stefan Zimmer am Bass und Michael Firmont an der Gitarre. Allerdings wird man sich diesbezüglich demnächst wohl ein wenig umgewöhnen müssen, denn es sieht so aus, als sei dieser Auftritt einer der letzten mit Michi an der Gitarre gewesen. Aufgrund seines Studiums in Holland kann der Musiker seinen Bandkollegen nämlich nicht mehr so häufig zur Verfügung stehen, was absolut bedauerlich, aber auch verständlich ist. Von sich anbahnendem Abschiedsschmerz oder dergleichen war bei dem Auftritt trotzdem nichts zu spüren, die Musiker rockten absolut professionell wie immer und Mathias fügte sich ideal in die Sphäre der Sirenen ein.

Schade nur, dass irgendwann jemand darum bat, mal das Licht auszuschalten, und es auf der Bühne dann stockdunkel war, von diesen Leuchten, die den Zuschauern ins Gesicht schienen, einmal abgesehen.

Besonders schöne Fotos habe ich deshalb diesmal nicht im Angebot und ich hatte den Eindruck, dass auch Jennifers Mimik und Gestik zum Teil von der Dunkelheit verschluckt wurden und die gehören doch untrennbar zu dem Auftritt dazu. Allerdings fand ich es klasse, wie die junge Frau mit dem Stahlpfosten inmitten der Bühne umging: Sie nutzte ihn einfach für ihre Performance, stellte sich mit dem Rücken daran, räkelte sich an dem Teil, wand sich darum und mit einem Mal fand ich dieses Metallteil schon gar nicht mehr sooo störend! Ganz schön clever, den Pfosten zu integrieren anstatt genervt drumherumzuhopsen!

Ich mag es auch, dass Jenny wie immer zum Ende hin ihre Musiker vorstellte, auch wenn die meisten Zuschauer die Namen vermutlich ein paar Sekunden später wieder vergessen hatten, aber das ist trotzdem eine Kleinigkeit, die ich gut finde.

Dass Stefan auf zwei verschiedenen Bässen spielte, habe ich gar nicht mitbekommen. Dabei sollte so ein Instrumentwechsel trotz Dunkelheit doch eigentlich nicht unbemerkt bleiben. Nun ja, schön dass wir vor und nach dem Konzert darüber gesprochen haben und ich sogar an meinen bescheidenen Fotos erkennen kann, dass tatsächlich einmal ein Fünfsaiter (der Ibanez-Bass?) und dann ein Sechssaiter (das müsste der ESP LTD Bass sein) in seinen Armen lag. Fakt ist auch, dass der Sandberg-Bass Stefans Lieblingsbass ist, dieser aber nicht zum Einsatz kam, weil sein Sound nicht so recht zu Siren’s Legacy passt. Bass ist eben nicht Bass und um das nachvollziehen zu können, bräuchte ich unbedingt Nachhilfe am „lebenden“ Objekt.

Eine Setlist zum Abfotografieren hatten Siren’s Legacy nicht, aber nach dem Konzert half mir Tobias, was die gespielten Songs betrifft, auf die Sprünge:
Ghostship
Damned
Sacrificed
Mistress Wind
On Dragonwings We Ride
The Kraken

Das war bestimmt gar nicht so einfach, aus den dreizehn fantastischen Songs des Albums „The Kraken“ gerade mal eine Handvoll für die vorgegebene Spielzeit von etwa 35 Minuten auszuwählen!

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Der Umbau für Indelicate ging relativ schnell vonstatten und natürlich bekam auch diese Band ihre eigene Anmoderation. Besonders reizvoll fand ich die Tatsache, dass auch bei dieser Combo eine Frau am Mikro steht, zwei eigentlich, wenn man die Backgroundvocals der Gitarristin mitzählt. Allerdings könnten der Gesangsstil wie auch der Musikstil und die Art der Performance von Siren’s Legacy und Indelicate kaum unterschiedlicher sein: Hier symphonic metal mit arienartigem Gesang, dort punkrockartige Klänge mit jeder Menge Mittelfinger-Attitüde und einer rotzfrech klingenden Rockröhre.

Die eindrucksvolle Stimme von Nathalie Andreia aka Pinky bescherte mir dann auch den ersten Wow-Effekt, kaum dass die fünf losgelegt hatten. Während die junge Frau mit den pinkfarbenen Haaren die Leute zum Tanzen aufforderte und dabei auch die in dem anderen Raum am Tresen ansprach, war sie selbst total in action und ihre Mitstreiter auf der Bühne ebenfalls. Die ab und zu ins Mikro röhrende Gitarristin Anuschka Gödicke hatte es einem der Zuschauer sehr angetan, was der junge Mann in den Pausen zwischen den Songs lautstark verkündete. Sogar um die Telefonnummer wurde gebettelt, ou la la! Mir gefiel die Performance auch, die jungen Leute strahlten eine Menge Selbstbewusstsein aus und boten den Zuschauern ein recht abwechslungsreiches Musikprogramm. Sogar ein paar Takte von Metallica brachten sie zum Ausklang eines Liedes unter und selbst ein romantischer, ruhiger Song existiert in ihrem Repertoire, laut Pinky der ideale Moment für jeden Mann im Publikum, der nächsten Frau unauffällig an den Po zu grabschen. Aber nach diesem „Dosenöffner“-Lied sollte auch schon wieder Schluss mit Kuscheln sein und es ging erneut härter zur Sache.

Just in dem Moment, als der weiter oben erwähnte junge Mann mit dem großen Interesse an Gitarristin Nuschi sich danach erkundigte, ob sie einen Freund hat, war der Zeitpunkt für das Lied „Fck you“ gekommen, was angeblich Nuschis Ex-Freund gewidmet ist und bei dem die Musikerin erneut zeigen konnte, dass sie nicht nur die Saiten einer Gitarre bändigen, sondern auch absolut beeindruckend ins Mikro grölen kann. Nach etwa 2 Minuten Spielzeit hat sie nämlich eine Art kleines Vocals-Solo. Dieses Lied kann man sich auf der Soundcloud-Seite von Indelicate anhören, neben ein paar anderen Songs.

Das klingt bisher alles ziemlich stark nach Frauenpower, deshalb sollten jetzt vielleicht mal die männlichen Bandmitglieder erwähnt werden: Bassist Oliver Donate, auch Olsen genannt, hatte gleich zwei Aufgaben, denn er bediente ab und zu auch die Tasten des am Rand der Bühne aufgestellten Keyboards. Dann wären da noch Gitarrist Mathias Vollmer und Schlagzeuger Timm Heider.

Ein Lied, das nicht auf der Setlist steht und das an diesem Abend das erste Mal live dargeboten wurde, ist der „Indelicate-Song“ ganz auf Deutsch. Vielleicht schafft er es ja auch auf das Album, das im Juni in Angriff genommen wird. Ich bin jedenfalls gespannt, was von dieser Band noch alles kommen wird! So lang gibt es sie ja noch gar nicht, aber bislang lief es für die fünf wie im Märchen: Kaum standen sie Ende 2013 erstmals auf der Bühne, wurden sie auch schon für den Goldenen Scheinwerfer nominiert und räumten dann diesen Preis auch noch ab. Wow!

Wer Indelicate auch einmal live erleben möchte, hat am 13.06.14 beim AStA Open Air an der Universität Saarbrücken die nächste Gelegenheit dazu.

Ein gutes Foto von Indelicate hinzubekommen, erwies sich für mich als ein Ding der Unmöglichkeit. Es war, wie schon weiter oben beklagt, absolut finster, und die Tatsache, dass die sechs Musiker keinen Moment stillstanden, half auch nicht gerade.

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Während die Stimmen der Zuschauer ausgezählt und mit dem Votum der Jury verrechnet wurden, hatten An Assfull Of Love ihren Auftritt, der erste seit September. Die fünf sind bereits GaS goes Rock-erprobt, denn sie standen bei der allerersten Edition des Festivals in der Aula des Gymnasiums am Steinwald im Mai 2012 auf der Bühne. Genauso wie damals ließ auch an diesem Abend schon das Bühnenoutfit von Sänger Daniel Isengard erahnen, dass es nun bunt, schrill und ziemlich witzig zugehen würde.

Als Glam-Punk bezeichnen die fünf ihren Musikstil und es gibt nur wenige Requisiten, die glam-iger sind als ein mit zahlreichen bunten Schals umwickelter Mikrofonständer, dessen unterer Teil mit pinkfarbenem Fellimitat ummantelt ist.

Die fünf starteten mit dem Twisted Sister-Cover „We’re Not Gonna Take It“ (die Jüngeren kennen das Lied vermutlich eher von den Donots) und hielten die Zuschauer mit vielen eigenen Songs, ein paar weiteren Coversongs und witzigen Gesprächen zwischen den Liedern bei Laune, während sie selbst den größten Spaß zu haben schienen. Selbstverständlich gab es auch das eine oder andere Mitmachangebot, besonders hervorzuheben: der Assdance, anschaulich vorgemacht von Frontmann Daniel. Sah das lustig aus, als so gut wie jeder aus der ersten Zuschauerreihe wie der Sänger zuerst ein paar Takte lang Dauerlauf auf der Stelle praktizierte, dann hochsprang, sich um 180 Grad drehte, in die Knie ging und mit dem Allerwertesten wackelte. DER Sommertanz für Glam-Punks! Bei anderen Liedern gab es aber auch Herumhüpfen mit Anrempeln für diejenigen, die diese Art der Körperbewegung bevorzugen. Jeder nach seinem Geschmack! Ziemlich unnötig fand ich es aber, dass mich eine junge Frau auf ihrem Weg nach vorne zum Pogotanzbereich einfach zur Seite boxte, weil ich ihr im Weg stand. NOCH unfreundlicher und rücksichtsloser geht’s ja wohl kaum! Gna, Launendämpfer!

Fast ganz zum Schluss stellte Sänger Daniel 3/5 der Band vor, sodass die Zuschauer zumindest wussten, mit wem sie es an den Saiteninstrumenten zu tun hatten: Nico Griesang ganz links an der Gitarre, der bei dem Rage Against The Machine-Cover „Killing In The Name Of“ für die Vocals zuständig war, Bernd Horn am Bass, der sich des Öfteren mit seinem Instrument in die schönsten Posen warf (Och Mensch, ich hätte so gern ordentliche Fotos hinbekommen! Scheiß Beleuchtung!), und Sascha Schell an der Gitarre rechts, der sich mehrmals auf dem mit pinkfarbenem Fell ummantelten Podest vor der Bühne aufhielt und per Fußklick eine Kunstnebelfontäne, die ihn dann einhüllte, auslöste oder eine ins Podest eingebaute stroboskopartig flackernde Lampe in Gang brachte oder beides. Was man aus zwei leeren Getränkekisten nicht alles basteln kann!

Ganz besonders herzig fand ich das Motiv des T-Shirts, das Schlagzeuger Florian Heib anhatte: Auf der Brust ist das Tier aus der Muppet Show abgedruckt und da aus meiner Perspektive Florians Kopf meist hinter irgendwelchen Becken verschwunden war, sah es für mich wirklich so aus, als wäre das Tier am Werk – in gemäßigter Form allerdings.

Die Assfull-Musiker sind zur Zeit am Songwriting für ihr neues Album. Anhören und käuflich erwerben kann man sich das erste Album „Prepare For Loveshock“ (2011) über die Bandcamp-Seite.

Sobald die vierte Band des Abends ihr Programm absolviert hatte, wurde es so richtig spannend – die Verkündung der Abstimmung stand an. Eine Schülerin, Jennifer, wurde bei der Bekanntgabe samt Überreichung von Urkunden an die Bands von den beiden Jury-Mitgliedern Dennis und Daniel, letzterer immer noch im schicken Assfull-Outfit, unterstützt.

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Auch wenn es klischeehaft klingt: Es ist wirklich jede Band eine Gewinnerband, bloß die Preise sind unterschiedlich.

Da die Zuschauer offenbar mehr auf punkige Klänge als auf Bombast abfuhren, belegten Siren’s Legacy den dritten Platz und dürfen sich über ein professionelles Band-Fotoshooting freuen.

Monkey On Fire schafften es auf den zweiten Platz, es wird also ein GaS goes Rock-artiges Wiedersehen geben mit den fünf Musikern, und zwar bei der GaS goes Rock Warm-Up Show am 06. September 2014.

Auch die Band auf Platz 1, Indelicate, bleibt dem GaS goes Rock-Universum erhalten, denn der Slot beim GaS goes Rock Festival am 11. Oktober 2014 ist den jungen Leuten sicher. Darüber hinaus gibt es eine weitere Belohnung, die Philipp Prinz, Sascha Welter und Jan Kunz von 2nite Eventfotografie ausgelobt haben: Die drei werden mit Indelicate ein Video zu einem ihrer Songs drehen.

Herzlichen Glückwunsch an die Bands und ein dickes Dankeschön an Sandra Rupp und ihre Truppe für den fantastischen, sehr kurzweiligen Abend!

Die nächsten GaS goes Rock-Stationen:
14.06.14 GaS goes Rock Warm Up mit Rage Of Samedi, Resistance Of Yield und Dr. Geek And The Freakshow
06.09.14 GaS goes Rock Warm Up mit Monkey On Fire und anderen Bands
11.10.14 GaS goes Rock Festival (Lineup wird in Kürze bekannt gegeben)

Die Ergebnisse der Herren mit den richtig guten Kameras findet man bei Awesome-Pix sowie bei 2nite Eventfotografie.

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