Gitarre des Monats Januar (Daniel Köhring)

Daniel Köhring musiziert mit seinen Gitarren in verschiedenen Bands aus dem Raum Frankfurt am Main: Bei Hurricane Box (weitere Infos zur Band siehe unten) sowie bei Leyla Trebbien & Band  spielt er eine Westerngitarre von Takamine, eine ETN10C. Im Rahmen seines Studiums an der FMW – Frankfurter Musikwerkstatt ist er außerdem in einem Jazzensemble tätig, wo er eine halbakustische Gitarre von Peerless, Model „Revolver“, benutzt. Außerdem gibt es in Daniels Sammlung eine E-Gitarre, die er zum Jammen verwendet und in einer Rockband, die momentan allerdings pausiert, weil die übrigen Bandmitglieder zur Zeit im Ausland sind. Diese E-Gitarre schauen wir uns jetzt ein bisschen genauer an. Es handelt sich dabei um eine Epiphone Les Paul Custom Limited Edition in Ebony Black mit verspiegeltem Schlagbrett („mirror pickguard“).

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Korpus und Hals sind aus Mahagoni gefertigt, das Griffbrett besteht aus Palisander und enthält sogenannte block inlays. Als Pickups dienen zwei Humbucker.

Folgendes hat Daniel mir über diese Gitarre verraten:

Diese Gitarre bedeutet mir besonders viel, weil es meine erste selbstgekaufte E-Gitarre ist. Meine allererste E-Gitarre habe ich mit 16 Jahren geschenkt bekommen. Es war eine gebrauchte Gitarre von einem Bekannten meiner Schwester. Dadurch hatte ich dann natürlich keine Auswahlmöglichkeiten, obwohl ich sagen muss, dass diese für eine erste E-Gitarre optimal war.

Zwei Jahre später – also mit 18 – musste dann aber eine neue Gitarre her. Mein Geld reichte zwar nur für eine Mittelklasse-Gitarre, aber dafür wäre es dann mein erstes „Baby“ 😉

Ich wusste nur, dass ich mal ein paar Les Paul Modelle ausprobieren wollte, weil viele meiner Lieblingskünstler eine solche (unter anderem) spielten. Generell war ich aber nie auf ein bestimmtes Modell fixiert.

Beim Kauf einer Gitarre verhalte ich mich heute immer noch genau wie damals. Mir ist nicht wichtig, aus welchem Holz die Gitarre gebaut ist, welche Hardware eingebaut ist, welche Farbe sie hat oder von welcher Marke sie ist. Ich sage immer: Mir ist wichtig, dass die Gitarre mit mir spricht! Das ist schwierig zu erklären, aber man merkt es einfach, wenn man die Gitarre in die Hand nimmt und auf ihr spielt. Sie muss sich natürlich angenehm spielen lassen und der Klang muss mir gefallen, aber es ist eben dieses Gefühl… als ob die Gitarre schon auf dich gewartet hat und du dich durch diese besonders gut ausdrücken kannst. Da würde ich auch eine billige Klampfe von Aldi kaufen, wenn ich das spüre.

Dieses Gefühl hatte ich eben bei dieser Epiphone Les Paul. Sie hat einen sehr warmen Sound und mit Distortion- und Fuzzpedalen lassen sich tolle cremige Sounds kreieren, darauf bin ich damals total abgefahren!

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Einen richtigen Namen habe ich dieser Gitarre nie gegeben, sie wird von mir stets liebevoll „Baby“ genannt. Sie hat mich über die Jahre in vielen Musikprojekten und Bands begleitet und ist auch heute noch meine Lieblingsgitarre. Ich spielte sie als erstes in einer Rock-Coverband, dann in Hip-Hop und R’n’B Formationen, einer Folk/Soul Band, in meinem Jazz-Ensemble, weiteren Rockbands und natürlich auf sämtlichen Jam-Sessions.

Ich hatte bis jetzt nur einmal technische Probleme mit ihr (Der Kippschalter zum Auswählen der Pickups hat einmal nicht richtig funktioniert, weil ein Kabel schlecht verlötet war, was mit Neuverlöten und ein wenig Kontaktspray aber behoben werden konnte.), aber sonst war sie immer zuverlässig und besteht auch heute noch aus ihren Originalteilen.

Mit dieser Gitarre habe ich mich enorm weiterentwickelt und sie klingt für mich eben auch in den verschiedensten Genres gut (Rock, Hip-Hop, Funk, Jazz/Soul, Electronic). Wegen dieser Vielseitigkeit und den inzwischen 6 Jahren, in denen sie mich begleitet hat, ist sie mir besonders ans Herz gewachsen.

Zum Vergrößern der folgenden Fotos einfach auf das jeweilige Bild klicken!

Zum Abschluss noch ein paar Worte zu Hurricane Box: Seit Oktober 2012 musizieren die jungen Leute zusammen; Daniel und Seyda spielen Gitarre, Viktor singt und Markus begleitet die Jungs auf Cajon und Schlagzeug. Das Quartett beschreibt seinen Musikstil als Acoustic Rock mit englischen und manchmal auch spanischen Texten; durch rhythmische und stilistische Verspieltheit versuchen die vier, ihre Musik interessant und trotzdem eingängig zu gestalten und verwenden dabei Elemente verschiedener Musikstile. Kostprobe gefällig? Dann klickt mal auf die Soundcloud-Seite von Hurricane Box! Den Spaß, den sie selber auf der Bühne empfinden, möchten Hurricane Box an die Zuschauer weitergeben, sie wollen die Menschen mit ihrer Musik begeistern.

Es ist daher nicht verwunderlich, dass schon der erste Auftritt ein voller Erfolg war und weitere Shows folgten, u.a. beim Frankfurter Museumsuferfest 2013 und im Nachtleben in Frankfurt. Ende Januar kommen Hurricane Box ins Saarland: Beim GaS goes Rock Akustikfestival werden sie am 25. Januar 2014 ab 19 Uhr am Gymnasium am Steinwald in Neunkirchen neben Unchained, Surrender The Crown und Myrddin ihre Songs vorstellen. Tickets können an der Abendkasse oder bereits vorher an Schultagen im Sekretariat gekauft werden, man kann sich die Eintrittskarten auch über die Facebookseite von GaS goes Rock reservieren lassen.

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Eine Antwort zu Gitarre des Monats Januar (Daniel Köhring)

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