Biffy Clyro in Paris (Le Trianon, 30.11.13)

So allmählich mutiert mein Blog zu einem Biffy Clyro-Blog… Dabei sollte ich an diesem letzten Samstag im November eigentlich IAMX im luxemburgischen Esch-sur-Alzette sehen. Das Konzert wurde aber wegen einer Erkrankung von Chris Corner, dem ich von Herzen eine baldige Genesung wünsche, abgesagt. Einfach mal zu Hause bleiben, kam für mich aber nicht in Frage, wenn eine so großartige Band in bequem erreichbarer Entfernung auftritt. Das Problem war nur: Zum Zeitpunkt der IAMX-Annullierung war das Biffy Clyro-Konzert im Pariser Kulturtempel Le Trianon am Fuße des Montmartre bereits ausverkauft und die Anzahl der Leute, die ein Ticket für diesen Gig suchten, war bedeutend größer als die derjenigen, die ihre Eintrittskarte loswerden wollten. Ich hatte aber Glück und konnte noch rechtzeitig an ein Ticket gelangen (Merci Anthony!), auch wenn das Arbeitstempo der französischen Post mich ganz schön ins Schwitzen brachte.

Biffy Paris TicketErfreulicherweise funktionierte der Bahnverkehr an diesem kalten Tag reibungslos; nach meinem letzten Besuch in Paris im Februar war ich in Sachen Zugausfall ja auf einiges gefasst, zumal laut der Pünktlichkeitsauskunft bei bahn.de der ICE  schon kurz nach seiner Abfahrt in Richtung meines Zusteigebahnhofs 7 Minuten Verspätung hatte. Mein Nervenkostüm hatte definitiv schon ruhigere Zeiten erlebt, aber mit dem am Tag zuvor veröffentlichten Biffy Clyro-Album „Opposites – Live from Glasgow“ hatte ich ja den perfekten Stressreduzierer für die Reise auf meinem mp3-Player und es erwies sich als gute Idee, während der Fahrt nett zu meinem Adrenalin- und Serotoninspiegel zu sein!

Paris empfing mich mit Sonnenschein, sodass einem Spaziergang zum Hotel nichts im Wege stand. Doof nur, dass mein Zimmer noch nicht fertig war, deshalb gab ich meinen Koffer an der Rezeption ab und marschierte die etwa 200 m rüber zu Le Trianon, wobei ich feststellte, dass ich dort schon einmal einen Kaffee getrunken hatte. Aus einem schwarzen Truck entladene rollbare stagecases von Biffy Clyro säumten den Bürgersteig und…

Zum Vergrößern der beiden folgenden Fotos einfach auf das jeweilige Bild klicken!

­OMG!!! – zehn Meter weiter bildeten schon gut 30 Leute eine Warteschlange! Ein paar Biffy-Fans, die auch schon in Tilburg beim Konzert waren und ganz vorne standen, verrieten mir, dass manche der Wartenden schon ab 6.30 Uhr vor Ort gewesen seien. Heiliger Bimbam! Ich hatte mir die Lage in Paris zwar heftig vorgestellt, aber SO heftig dann doch nicht! Aber was hätte ich anderes tun können außer zuerst einmal Proviant im Supermarkt gegenüber von La Cigale einzukaufen und anschließend einen grand crème zu schlürfen, während die Raumpflegerin in meinem Hotelzimmer vermutlich alles gab?!

Chillen im Hotelzimmer war somit von den Plagegeistern in meinem Nervensystem von der Tagesplanung gestrichen und nachdem ich endlich die Möglichkeit hatte, meine Reiseklamotten gegen die aus mehreren Schichten bestehende Winterkonzertkluft einzutauschen, begab ich mich direkt zum Veranstaltungsort. Zum Glück war die Schlange nur um wenige Leute angewachsen. Anscheinend waren alle Hardcore-Fans schon da.

mein wunderschöner Blick für mehrere Stunden

mein wunderschöner Blick für mehrere Stunden

Dann begann der Kampf gegen die Kälte. Trotz gelegentlichen Sonnenscheins wurde es nach ein paar Minuten der Bewegungslosigkeit richtig eisig, aber wenn man erst einmal auf einer Plastiktüte sitzend auf dem Boulevard de Rochechouart einen Fertigsalat aus dem Supermarkt gemampft hat, während die Abgase von der Straße durch den am Straßenrand parkenden Tourbus nur kläglich zurückgehalten werden, geht man da die nächsten Stunden nicht mehr weg. Höchstens irgendwohin auf die Toilette, nachdem man sich vorher vergewissert hat, dass der Vordermann einem den Platz freihält.

Ich weiß nicht, wie oft ich mich an diesem Tag fragte, ob es denn wirklich so schlimm wäre, ein Konzert mal von weiter hinten zu sehen – das ging früher ja auch – und statt der Warterei irgendwo im Warmen noch ein Käffchen zu trinken und ein wenig die Gegend zu erkunden, zumal es ja ohnehin ungewiss war, ob bei den vielen anwesenden Fans vor mir in der Warteschlange überhaupt ein Platz ganz vorne möglich wäre. Rhetorische Frage, weiter im Text!

Die Stimmung beim Warten war gut; es zeigte sich, dass wir ein ziemlich internationales Häufchen bildeten mit Leuten aus u.a. Schottland, England, den Niederlanden und Deutschland. Die drei jungen Franzosen hinter mir witzelten mehrmals darüber, wie ihre Landsleute den Bandnamen und den Namen von Frontman Simon aussprechen. Ob der junge Mann die Gitarre, die er dabeihatte, später noch signiert bekam, entzieht sich meiner Kenntnis.
Viele derjenigen, die ihre Eintrittskarte über den Fan-Vorverkauf geordert hatten, erhielten ein paar Tage vor dem Konzert eine Extraportion Aufregung, nachdem ihnen per E-Mail mitgeteilt wurde, dass ihnen die Karte nicht wie zunächst geplant zugeschickt wird, sondern sie am Abend des Konzerts am Schalter abgeholt werden muss, sobald die Türen öffnen. Im Klartext: Während diejenigen, die ihr Ticket nicht im Presale erstanden haben, schon mal den Bereich vor der Bühne bevölkern, sollten alle anderen erst einmal ans Kassenhäuschen schlurfen. Das klingt mehr als suboptimal und es ist dem Einsatz von Biffy Clyros Tourmanager Neil Anderson zu verdanken, dass Mitarbeiter der Ticketfirma VOR dem Einlass zu den Leuten in die Warteschlange kamen und ihnen die Karten dort aushändigten.

Der Zugang ins Innere startete kurz nach 18.30 Uhr und da genau eine Frau und ein Mann zuständig waren für das Filzen der strikt in eine neue Warteschlange aus Weiblein und Männlein aufgeteilten Leute, dauerte es wieder ein paar Minuten, bis wir endlich die Treppe in den altehrwürdigen Saal emporsteigen durften. Dieser noch ganz im Stil des 19. Jahrhunderts gehaltene Raum ist aber wirklich außerordentlich schön! Die beiden Balkonreihen mit den damals typischen Verzierungen und die halbrunden Fenster unter der Decke kommen wahrscheinlich aus Sicht der Bühne am allerbesten zur Geltung. Dort zu spielen muss für die Bands ein richtiger Augenschmaus sein!

Erstaunlicherweise ballten sich die Leute wie so oft in der Mitte, obwohl links und rechts direkt an der Barriere noch Platz war. Ich werde es wohl nie begreifen können, warum man sich mittenhinein in Reihe 8 stellt (Wohin dann eigentlich mit Jacke, Weste, Pullover und sonstigem unnötigen Ballast? Der Gang zur Garderobe kostet ja auch wieder wertvolle Zeit.) und zig Köpfe und Schultern vor sich hat (sofern man mit seinem Schädel nicht an der 2 Meter-Marke kratzt), wenn man doch von ganz außen auf die Bühne sieht, ohne dass andere Leute einem den Blick versperren! Außerdem kann man in Reihe 1 seine Klamotten über die Absperrung hängen oder – falls das nicht gestattet ist – auf dem Boden vor seinen Füßen ablegen oder von den Sicherheitskräften unter dem Vorsprung der Barriere verstauen lassen. Ich fand es im Trianon auch ganz angenehm, dass rechts von mir eine Säule stand – keine Gefahr also, dass sich von dort jemand breit macht oder sich noch jemand hineinquetscht. Ich hatte also die besten Voraussetzungen für einen bombastischen Konzertgenuss und es wurde sowas von bombastisch! Jesses!

Für den zweiten Teil der Biffy Clyro-Wintertour wurden andere Vorbands als bisher verpflichtet. In Paris hatten Arcane Roots die Ehre, den Konzertabend zu eröffnen, recht früh schon, gegen 19.25 Uhr, ging’s los, allerdings wie bisher auf einem durch einen schwarzen Vorhang verschmälerten Bühnenbereich, der den Blick auf Bens Schlagzeug und Gamblers Keyboard sowie Mike Vennarts Domäne noch nicht freigab.

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Als ich mich auf der Bandcamp-Seite des Trios ein wenig in die Musik von Arcane Roots einhören wollte, nährten schon die ersten Gitarrenklänge der Single „You are“ aus dem Jahr 2011 die Ansicht, dass die Musik von Andrew Groves (Sänger und Gitarrist), Adam Burton (Bassist und Backgroundsänger) und Daryl Atkins (Drums) irgendwie besonders ist – ein wenig eckig, schnörkelig und schräg und trotzdem ins Ohr gehend – und daher perfekt ins Vorprogramm von Biffy Clyro passt. Hinzu kommt, dass der Mann an der Gitarre sowohl vom Aussehen her als auch weger seiner Art, sich auf der Bühne zu bewegen, locker als der Bruder von Biffy-Frontman Simon Neil durchgehen könnte. Vom ersten gespielten Ton an ging aber nicht nur Andrew Groves mit seiner Gitarre, sondern auch der Bassist ab wie die… na ja, Luzie eben. Man sieht es an meinen überwiegend verwackelten Bildern, dass die drei Herren aus dem Südwesten Londons eine unglaublich leidenschaftliche Show ablieferten. Und das, obwohl es der „god of throats“ gar nicht gut mit Herrn Groves meinte, dessen Stimme sich nach diesem Eingeständnis allmählich immer mehr verabschiedete, weswegen er diejenigen, die den betreffenden Song kennen, dazu aufforderte, lautstark mitzusingen.

Laut setlist.fm spielten Arcane Roots, die in diesem Sommer bei ein paar Arena-Shows Muse supporteten, die folgenden fünf Songs, wobei Andrews Wechsel von der Fender Stratocaster zur Fender Telecaster nach dem, wie ich glaube, zweiten Lied erfolgte:

Energy is never lost, just redirected
You are
Sacred shapes
Hell and high water
Resolve

Bis auf  „You are” stammen alle Songs aus dem im Mai 2013 veröffentlichten Debütalbum „Blood & Chemistry“.

Zum Vergrößern der folgenden Fotos einfach auf das jeweilige Bild klicken!

Da das Konzert früh begann, ging es auch recht früh weiter. Gegen 20.25 Uhr sangen uns schon die vier Damen von Sister Sledge aus den Boxen vor, dass sie eine Familie seien und alle ihre Schwerstern dabeihätten, und es würde mich nicht wundern, wenn alle Biffy Clyro-Freaks – pardon: alle Biffy Clyro-Musik-Möger –  vor Ort sich in diesem Moment wie eine große Familie gefühlt hätten. Miesepeter und schwarze Schafe, die angesichts meiner Generalisierung jetzt herummeckern, mit eingeschlossen, so wie das in großen Familien eben ist.

Im Großen und Ganzen war das Biffy Clyro-Konzert so wie alle anderen Gigs, die ich von den Herren aus Schottland gesehen habe (genauso großartig auf jeden Fall), aber eben nur im Großen und Ganzen, denn es gelingt Simon Neil und seinen Bandkollegen jedesmal, die eine oder andere Überraschung einzubauen, die den Konzertabend dann doch wieder von allen anderen abhebt.

Anders als zum Beispiel in Offenbach wurde der Vorhang, der den hinteren Bühnenbereich verdeckte, unmittelbar zum Ende des „We are family“-Intros noch im Dunklen entfernt. Das bedauerte ich ein bisschen, denn gerade den Anfang mit lediglich Simon, singend und auf der Gitarre den langsamen Start von „Different people“ spielend – „Baby when you hoooold meeee“ –, bis dann die Gardine von der Decke gerissen wird und alle anderen sichtbar werden und an ihren Instrumenten total abgehen, fand ich immer total gelungen. Aber damit stelle ich mein Jammern unverzüglich ein, denn bis auf den nicht vorhandenen Vorhang war der Anfang eigentlich so wie immer, es wurde ja bloß Simon beleuchtet und alles andere blieb dunkel, bis dann durch die Lichter Ben Johnston am Schlagzeug und sein Bruder James am Bass sichtbar wurden, wie auch der Gitarrist Mike Vennart direkt hinter James und ganz links hinten Keyboarder Richard A. Ingram, den jeder Gambler nennt. Letzterer war von meinem Platz aus allerdings nicht zu sehen, dafür stand ich dann doch zu weit links, aber ein Abstecher auf YouTube zeigte mir, dass der Musiker komplett hinter zwei Boxentürme verfrachtet worden und somit ohnehin kaum zu erkennen war. Aber ich hatte, und das ist das Wichtigste, freien Blick auf die drei Hauptakteure von Biffy Clyro und sah Simons Gitarren von ihrer Schokoladenseite.

Was in den folgenden etwa 105 Minuten auf der Bühne geboten wurde, war mal wieder spitzenmäßig! Das Tanzen, Hüpfen und Dauermitsingen vieler Zuschauer und die vielen jubelnden Zurufe, nicht nur wenn ein Lied zu Ende war, zeigten mir, dass meine Begeisterung offenbar von anderen geteilt wurde. Stellenweise war das Publikum so in Action, dass der Boden unter meinen Füßen bebte! Wenn ich meinen Kopf in Richtung Balkone drehte, sah ich auch dort die Leute tanzen statt sitzen, viele Arme in die Luft gestreckt. Auch „Mon the Biff“-Rufe waren mehrmals zu hören.

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Ich hatte ja auf eine spezielle Paris-Überraschung gehofft und wurde nicht enttäuscht. Im Trianon gab es nämlich die Livepremiere von „Little hospitals“ aus dem „Opposites“-Album! Bis auf zwei Lieder wurden somit alle Songs des insgesamt 20 Lieder umfassenden Albums inzwischen bei Konzerten gespielt, aber vielleicht kann man trotzdem auf weitere Live-Premieren hoffen, zumal es ja auch einige B-Seiten gibt, die – siehe „The rain“ – ebenfalls hin und wieder für Konzerte genutzt werden.

Direkt nach „Little hospitals“ ging es mit maximalem Schmachten weiter, als Simon – inzwischen klatschnass geschwitzt – ankündigte, ein paar ruhigere Lieder zu spielen und die Serie mit „Machines“ aus dem Album „Puzzle“ eröffnete. Nur er und seine Takamine-Gitarre im Strahl eines Scheinwerfers, während der Rest der Bühne in Dunkelheit getaucht war und die Zuschauer ergriffen mitsangen, manche zu Tränen gerührt, was sich beim folgenden „Folding stars“ noch fortsetzte.

DSCF9025ts Es gab so viele Momente, die mich im Innern ganz stark berührt haben (so wie das gute Musik auch tun soll), und durch die wunderschönen Lichteffekte wurden einerseits die zarten Songs und andererseits die mit den krasseren Riffs perfekt in Szene gesetzt. „Accident without emergency“, ebenfalls vom aktuellen Album, war zwar schon wenige Male live dargeboten worden, aber ich hörte dieses Musikstück an diesem Abend in Paris zum ersten Mal live und war auch deswegen überglücklich.

Folgende Lieder wurden in Paris gespielt:

Different people
That golden rule
Who’s got a match?
Sounds like balloons
Biblical
Accident without emergency
God and Satan
Glitter and trauma
Bubbles
Spanish radio
Little hospitals
Machines
Folding stars
Living is a problem because everything dies
57
Many of horror
Modern magic formula
Black chandelier
Woo woo
The captain
————————
Opposite
Stingin‘ belle
Mountains

Für Simon war vor dem Schlagzeug ein weiteres Mikrofon aufgebaut, damit er, wenn er mal wieder auf dem Podest bei Ben stand, auch dort singen konnte und nicht so schnell wieder zum eigentlichen Mikro vorne links zurückkehren musste, sofern nicht gerade eine der längeren Passagen ohne Vocals anstand. Wenn der Sänger etwas erhöht stand, konnte man infolge der ein paar Zentimeter zu kurz geratenen Hosenbeine gut seine aus den roten Chucks hervorlugenden Socken erkennen, die diesmal allerdings kein besonders spektakuläres Muster hatten, bloß schwarz-grau geringelt. Immerhin. Als bekennendes Fashion Victim wird der Musiker in der aktuellen Ausgabe des Visions-Magazins bezeichnet… Aha. In normaler Umgebung kann man das sicherlich besser beurteilen, denn wenn die Herren auf der Bühne stehen, verzichten sie ja meistens auf die Hälfte ihrer Kleidung. Was mich allerdings in keinster Weise stört.

Biffy Clyro zeigten von Anfang an, was diese Band neben der Musik für mich so einzigartig macht – und ich meine jetzt nicht die Sache mit den fehlenden Klamotten, sondern ihre superfreundliche und zuvorkommende Art. Man hat als Zuschauer stets den Eindruck, dass man höchst willkommen ist und geschätzt wird, und wird noch gebauchpinselt dazu durch Kleinigkeiten wie zum Beispiel Simons und James‘ Bemühungen, auch in Frankreich ein paar Worte in der Landessprache zu sprechen. Mit „Bonsoir Paris“ begrüßte Simon die Leute im Trianon und kündigte später das älteste Lied des Abends mit „Cinquante-sept“ (57) an.
Irgendwann relativ am Anfang – ich denke, das war bei „Sounds like balloons“ – sprangen etliche im Innern leuchtende Luftballons über die Köpfe der Zuschauer  und danach wurden immer mal wieder solche Ballons hochgewirbelt und auch in Richtung Bühne katapultiert. Einige Zeit später fragte Simon, was das eigentlich für Ballons seien und wie es möglich ist, das Leuchten ins Innere dieser Ballons zu bekommen. Er hatte diese Fanaktion also mitbekommen und zeigte nun seine Wertschätzung, schnappte sich einen der Ballons und presste ihn zwischen Kinn und Schulter, bevor ihm das Ding wieder entglitt.
Auch humorvolle Einlagen gab es, beispielsweise wenn Simon ab und zu mit sesamstraßenfigurenartig verzerrter Stimme zu den Zuschauern sprach oder sogar ein paar Zeilen so sang. Oder als James, während die Menge mal wieder „Mon the Biff“ skandierte, irgendetwas in der Art von „Do you have fun tonight?“ ans Publikum richtete und den nächsten Song ankündigen wollte und er nur bis „The next song’s called“ kam – und dann von Simon unterbrochen wurde mit „Fun“. (Es folgte das fantastische „Biblical“.)
Fun – das scheint für diese Band das Synonym für ihre Arbeit zu sein. Bei Biffy Clyro gibt es offenbar niemals schlechte Laune, zumindest wird es, wenn doch einmal dicke Luft herrschen sollte, den Zuschauern nicht gezeigt, und diese Positivität und Freude am Tun finde ich ziemlich ansteckend. Ich hoffe, die gute Stimmung bleibt noch lange an mir kleben!

Thank you, Biffy Clyro!

Weitere Artikel über Biffy Clyro in “Luzies Welt”:

Über luuuzie

https://luzieswelt.wordpress.com/ http://linsengemurmel.wordpress.com/
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4 Antworten zu Biffy Clyro in Paris (Le Trianon, 30.11.13)

  1. Seb! schreibt:

    Ein klasse Bericht mal wieder! Und immer wenn ich in Deinen Konzertberichten lese, bewundere ich Deine Passion.Sehr cool!

  2. luuuzie schreibt:

    Dankeschön! 🙂 Mit irgendetwas muss man sich ja im oft tristen Alltag über Wasser halten…

  3. Pingback: Biffy Clyro in Tourcoing (Le Grand Mix, 14.12.13) | Luzies Welt

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