Placebo in Köln (Lanxess Arena, 16.11.13)

Ich habe ein Wochenende des Wahnsinns hinter mir: Samstags Placebo in Köln, sonntags Biffy Clyro in Offenbach (Bericht folgt) – das heißt: mal wieder viele Kilometer auf deutschen Autobahnen abgerissen, wenig Schlaf wegen leichter bis mittelschwerer Endorphin-Überdosierung, viel Schnattern in der Kälte vor den Konzerthallen und trotz akuter Erschöpfung brav am frühen Montagmorgen aufgestanden und zumindest optisch frisch zur Arbeit erschienen.

Placebo-Ticket

Obwohl Placebo jahrelang die Überband schlechthin für mich gewesen sind – inklusive Extremsammelfimmel, der weit über das Horten sämtlicher Musikstücke, die jemals von dieser Band veröffentlicht wurden, hinausgeht –, wollte das neue Album „Loud like love“ nicht so recht zünden bei mir. Sonst reichte meist nur ein Laut aus Brian Molkos Mund, um mich in totales Entzücken zu versetzen, offenbar aktivierte seine einzigartige Stimme in mir den Hebel, der für die Ausschüttung von Hormonen, die einen leicht entrückt grinsen lassen, verantwortlich ist. Ich gehöre auch zu den „alten“ Fans, die das „Battle for the sun“-Album total mögen, und auch „Meds“ fand ich damals grandios und ich liebe diesen Longplayer immer noch. Im Gegensatz dazu ließen mich die meisten Songs von Album Nr. 7 schockierenderweise relativ unberührt. Dabei finde ich die Lieder gar nicht mal schlecht, vor allem die aus der zweiten Hälfte des Albums, und ich singe auch mit, wenn die CD mal wieder ihre Runden dreht, was aber zugegebenermaßen eher selten der Fall ist. Irgendetwas scheint sich in der Post-„B3“-EP-Zeit in mir verändert zu haben und das macht mich ein bisschen traurig, weil ich immer dachte, dass nichts diese wunderbare einseitige Lovestory (zer)stören könnte, zumal ich noch nicht einmal konkret erklären kann, warum es mir plötzlich so schwer fällt, selbst so großartige Songs wie „Exit wounds“ ganz nah an mein Herz heranzulassen. Vielleicht ist es der reine Selbstschutz, nachdem relativ früh feststand, dass ich in diesem Spätherbst nur ganz wenige Konzerte von Placebo besuchen kann, weil ich mir nicht wie andere die Zeit von Mitte November bis Mitte Dezember freinehmen kann und nicht alle an Wochenenden stattfindenden Shows in für mich erreichbarer Distanz über die Bühne gehen. Außerdem wurden als Austragungsorte der Konzerte gigantische Hallen gebucht, weswegen ich mit schlechter Sicht meinerseits auf die Bühne rechnete – für mich der absolute Horror, der zumindest in Köln zum Glück nicht eintraf. Ich könnte es also nachvollziehen, wenn irgendetwas in meinem tiefsten Innern klammheimlich beschlossen hätte, in Vorahnung der widrigen Umstände, die mir möglicherweise mein Fangirlleben schwer machen, die drei Herren diesmal ein wenig auf Distanz zu halten. Aber ich spazierte nach dem Konzert in der Lanxess Arena glücklich und relativ zufrieden ins Hotel, so viel sei schon einmal verraten.

Beim Einlass um 18 Uhr brach erst einmal das Chaos aus, man hätte meinen können, die Ordnungskräfte hätten ihren allerersten Einsatz bei so einer Großveranstaltung mit vielen aufgeregten Fans, von denen einige stundenlang bei frischen Temperaturen ausgeharrt hatten. Während manche Besucher ihre Handtaschen kräftig durchgewühlt bekamen, rannten andere einfach durch, ohne dass jemand einen Blick ins Handtäschchen werfen konnte. Nach wenigen Metern war dann aber schon wieder Stopp. An der Treppe, die nach unten in den Innenraum führte, hatte ein einzelner Mann die glorreiche Aufgabe, jedem einen klitzekleinen Stempel auf die Hand und einen auf das Konzertticket zu drücken. Auch hier war vielen das Warten und Überholtwerden von Dränglern viel zu blöd und sie nahmen kurzerhand die andere Hälfte der Treppe, um sich einen Platz direkt vor der Bühne zu sichern. Frustrierend für diejenigen, die sich ewig ganz vorne in der Wartschlange den A***h und sämtliche anderen Körperteile abgefroren hatten und dann doch nicht in die erste Reihe kamen. Mir war das Glück aber hold und ich hatte mein Plätzchen gaaaaanz links außen, wie immer. Perfekt!

Als Hauptsupportband für die diesjährige Placebo-Tour waren Toy aus Großbritannien ausgewählt worden. Die fünf jungen Leute – Frontmann Tom Dougall (Gesang und Gitarre), Dominic O’Dair an der anderen Gitarre, Keyboarderin Alejandra Diez, Bassist Maxim Barron und Drummer Charlie Salvidge – sorgten nach dem, was ich in meinem Bekanntenkreis mitbekommen und im Internet gelesen habe, für ein geteiltes Echo bei den Konzertbesuchern. Vielen fanden das Soundpüree, das das Quintett ablieferte, langweilig oder fanden sogar noch drastischere Worte, während ich den stark verzerrten und mit elektronischen Klängen gespickten, stellenweise postrockartigen, manchmal eher psychedelisch wirkenden Gitarren- und Basssound, bei dem der Gesang häufig in den Hintergrund tritt, gar nicht übel fand. Vor allem das sehr basslastige letzte Lied blieb mir in guter Erinnerung. Laut setlist.fm handelt es sich dabei um „Join the dots”, den Titelsong des zweiten Albums, das in Deutschland am 6. Dezember veröffentlicht wird. Diesen kann man sich bei Soundcloud schon einmal anhören, allerdings hat das Lied live wesentlich mehr geknallt.
Wer sich intensiver mit der Band auseinandersetzen möchte, kann sich das im Herbst 2012 auf den Markt gebrachte Debütalbum „Toy“ komplett bei Soundcloud zu Gemüte führen.

Zum Vergrößern der Fotos auf das jeweilige Bild klicken! Zum Glück wurde das Licht bei Placebo besser, sodass die Ausbeute an guten Fotos von Brian & Co. größer ist.

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Kurz nach 21 Uhr zeigten die Herren und die Dame von Placebo den Zuschauern in der nicht ganz ausverkauften, aber sehr gut gefüllten Lanxess Arena, dass man lautstärkemäßig noch eins drauflegen kann. Ohrstöpsel brauche ich von wenigen Konzerten abgesehen immer, und das Intro „vom Band“, das die 2012 veröffentlichte Single „B3“ einleitet und zu dem die Musiker auf die Bühne kamen, war schon recht laut, aber eben im Konzert-Normalbereich. Sobald jedoch die ersten live gespielten Klänge aus den Boxen drangen, brachten die Schallwellen meinen Körper zum Vibrieren und so etwas geschieht dann schon eher selten.

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Die Besetzung der Band bei Konzerten ist in dieser Ära immer noch dieselbe wie während der „Battle for the sun“-Tour: Brian Molko (Gesang, Gitarre), Stefan Olsdal (Bass, Gitarre, Keyboard, Backgroundvocals) und Steve Forrest (Schlagzeug) hatten als Begleitmusiker Fiona Brice (Violine, Keyboard, Schellenring und Backgroundvocals) und Nick Gavrilovic (Gitarre, Keyboard) dabei und auch Bill Lloyd, der fast schon seit den Anfangstagen der Band abwechselnd an der Gitarre und am Bass aushilft und die Samples zum Laufen bringt, nahm seinen typischen Platz im Hintergrund ein. Diesbezüglich gab es also keine Überraschungen und auch sonst lief die Show im Prinzip wie erwartet ab: Die Band spielte ihre Lieder, schwerpunktmäßig natürlich die Songs vom neuen Album (insgesamt sieben davon wurden dargeboten), mit leichter „Meds“-Dominanz zum Schluss hin (insgesamt sechs Lieder aus diesem Album, was mir sehr entgegenkommt). Schön fand ich, dass „Twenty years“ in der 2009er-Version („Rock und schwul“, ihr wisst schon…) wieder gespielt wird mit Stef am Keyboard, und das war nicht sein einziger Einsatz an dem Tasteninstrument. Auch bei „Too many friends“ saß er am Keyboard, das für ihn in die Mitte der Bühne gerückt worden war.

DSCF8306tsDass es schon wieder eine ganz neue Version des Klassikers „Teenage angst“ gibt, finde ich okay. Mehr gefreut hätte ich mich allerdings, wenn die Band irgendein anderes altes Lied ausgegraben hätte, das noch nicht so oft live performt wurde. Placebo haben so viele geniale Songs – und spielen von den alten Liedern trotzdem immer wieder dieselben. Natürlich kann ich es verstehen, dass auf so bahnbrechende Singles wie „Every you every me“ (Ähm… man sollte demjenigen, der die Setlists tippt, mal den korrekten Songtitel mitteilen!) nicht verzichtet werden kann – die Konzertbesucher, die Placebo nicht so gut kennen, wären vermutlich enttäuscht, wenn solche Höhepunkte ihres Schaffens fehlen würden –, aber ein paar weniger massentaugliche Schmankerl für die Hardcore-Fans, die von Konzert zu Konzert pilgern, dürften Brian Molko & Co. meiner Ansicht nach ruhig einbauen. Dass „Space monkey“ nun wieder gespielt wird, ist auf jeden Fall ein ganz dickes Plus, das rechne ich der Band hoch an, aber dazu später noch ein paar andere Worte. Natürlich hatte auch ich meinen Spaß bei „Every you every me“ und „The bitter end“ ist live auch immer ein Knaller, auch wenn Brian mal wieder auf die eher unverständlichen Schlusslyrics verzichtete; es ist trotz aller Nörgelei über die „never-changing setlist“ (die jetzt ja etliche neue Lieder beinhaltet) einfach schön, fast schon nostalgisch, die „alten Bekannten“ wieder auf der Bühne zu sehen, ganz zu schweigen von den vielen schönen Gitarren, die für mich ja ohnehin eine besondere Bedeutung haben. Außerdem gibt man sich als Fan ja oft schon mit Kleinigkeiten, die von der Norm abweichen, zufrieden. Hier könnte man jetzt erwähnen, dass Brian bei „B3“ den Vers „help me start to heal“ in „show me how to feel“ abwandelte, und dass er bei „Loud like love“ seine neue Crestwood-Gitarre spielte, die ich zum ersten Mal „in Echt“ bestaunen konnte, genauso wie Stefs weißen Gibson Firebird.

Eine richtig gute Sache hat die setlist as usual übrigens: Darauf steht das Lied „Meds“, was für mich nach wie vor eines der schönsten Lieder von Placebo ist, und es ist bei Konzerten immer ein ganz besonderer Gänsehaut-Moment, wenn der Song so leise anfängt und die Spots nur auf Brian gerichtet sind, während der Rest der Bühne in Dunkelheit getaucht ist, bis dann nach gut einer Minute der rockigere Part beginnt. Ich bin wirklich dankbar, dass nicht gerade dieses Lied durch eines der neuen ersetzt wurde!

Stellenweise flimmerten bunte Projektionen über die Rückwand der Bühne sowie über mehrere kleine Monitore, die vor dem Podest fürs Schlagzeug und vor Fionas, Nicks und Bills Aktionsbereich auf dem Boden aufgestellt waren. Diese Videoeffekte gefielen mir gut, es sind nicht dieselben wie während der letzten vier Jahre, allerdings brauche ich solche visual effects bei Konzerten eigentlich nicht. Die besuche ich ja in erster Linie, um mir die Musiker anzuschauen und ihre Musik anzuhören. Wozu sechs quietschbunte Brian Molko-Gesichter auf kleinen Monitoren und ein riesiges im Hintergrund anschauen, wenn das Original direkt vor meiner Nase steht? Es mag sein, dass die Leute in größerer Entfernung zur Bühne diese Projektionen mehr schätzen, ich würde in dem Fall allerdings eine farblich neutrale Videoübertragung mit Zooms auf die einzelnen Musiker bevorzugen.

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Dass Brian sich zwischen den Songs nicht großartig mit dem Publikum unterhält, weiß man ja, wenn man sich mit Placebo etwas intensiver auseinandergesetzt hat. Ein wenig mehr als ein einziges „Dankeschön“ hätte es meiner Ansicht nach aber durchaus sein dürfen und über ein Lächeln auf seinen Lippen hätte ich mich auch gefreut, aber vielleicht gab es das immer dann, wenn mein Blick gerade auf die anderen Musiker gerichtet war. Immerhin sorgte Stefan Olsdal zum Ende hin für eine kleine witzige Einlage, indem er zuerst die eine, dann die andere Hälfte des Publikums durch Anheben seines ausgestreckten Arms zum Kreischen brachte, sodass das Ganze in einen kleinen Schreiwettstreit mündete, den der eifrige Placebo-Konzertgänger oder Placebo-Konzerte-auf-YouTube-Schauer vielleicht noch vom letzten Jahr her kennt. Natürlich kam mir sofort Powerwolf-Attilas „Wenn ich „Hu“ sage, sagt ihr…“-Spielchen in den Sinn, wobei dieses aber irgendwie lustiger ist.

Gänzlich unlustig fand ich allerdings diese halbtransparente Gardine, die bei manchen Songs die komplette Bühne „abriegelt“, bei „Scene of the crime“ und „A million little pieces“ zum Beispiel. Worin der besondere Clou dieses Vorhangs besteht, ist mir ein Rätsel. Man sah zwar hindurch, aber eben so wie durch eine verschmutzte Brille, und da meine eigene Brille eh schon total verkratzt ist, brauche ich nicht noch ein Hindernis, das meinen Blick auf Musiker und Instrumente trübt. Für mich blieb der special effect von diesem Gebilde aus, ich fand’s einfach nur nervig, zumal Stef gerade bei den betreffenden Liedern seine schönsten Gitarren spielte, die Gretsch White Falcon zum Beispiel und die Silver Falcon. Die sehe ich lieber unverdeckt und der Reaktion des Publikums beim Anheben des Vorhangs in der zweiten Hälfte von „Speak in tongues“ entnahm ich, dass die meisten anderen auch froh waren, als das Ding wieder weg war.

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Bloß doof, dass bei „Space monkey“ diese Gardine auch wieder heruntergefahren kam (und auch beim nachfolgenden „Blind“ unten blieb)! Gerade bei „Space monkey“! Bei den zwei Worten springt bei mir sofort das Kopfkino an und Ausschnitte von solch legendären Performances wie 2006 im Londoner Alexandra Palace oder beim Festival Des Vieilles Charrues laufen vor meinem inneren Auge ab… Diese Zeiten sind offenbar vorbei, zumal Brian jetzt ja Gitarre bei diesem Lied spielt, was seine körperlichen Aktionsmöglichkeiten einschränkt…

Summa summarum empfand ich das Konzert trotz allem, was nicht so nach meinem Geschmack war, gelungen und ich war, wie schon erwähnt, auf dem Weg ins Hotel positiv gestimmt. Mal abwarten, was die Zukunft bringt!

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Über luuuzie

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12 Antworten zu Placebo in Köln (Lanxess Arena, 16.11.13)

  1. Chris schreibt:

    Hi Luzie 🙂
    Keiner kann Konzertberichte schreiben so wie du !!!! Ich bin jedesmal begeistert wie du das hin bekommst. Und du hast ja so recht…. ich dachte ich „sterbe“ als ausgerechnet bei „Space Monkey“ der Vorhang runterkam. Wenn das bei „Meds“ der Fall gewesen wäre….oh mein Gott…!!!!! Aber zum glück blieb er uns dort erspart. 😀

    Danke noch mal für diesen herrlichen Bericht und liebe grüße Chris. 🙂

  2. stefler schreibt:

    Die Luzie,
    hat mal wieder einen super Bericht zum Besten gegeben. Auch ich bin begeistert von der Art wie und was du schreibst! Du hast einfach eine tolle Gabe, das einem nie langweilig wird beim Schreiben.
    Auch für mich waren ‚Twenty Years‘ und ‚Meds‘ die Highlights der diesjährigen Show.
    Danke danke auch von mir.

  3. luuuzie schreibt:

    Och, ihr seid süß, ihr zwei! Danke! Solche Kommentare sind echt eine schöne Bestätigung.

  4. Pingback: Biffy Clyro in Offenbach (Stadthalle, 17.11.13) | Luzies Welt

  5. Nine schreibt:

    Moin Luzie,
    da ich leider bei diesem Konzert nicht dabei sein konnte, habe ich Deinen Berich ganz besonders interessiert aufgesaugt. Danke für Deine Beschreibung und die Fotos.

  6. luuuzie schreibt:

    Danke Nine! Wie schade, dass du nicht dabei sein konntest. Ich hoffe, dass du eines der anderen Konzerte „mitnehmen“ kannst!

  7. Ksecondofmay schreibt:

    Liebe Luzie,
    vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht und die profimäßigen Fotos!
    Wir haben Unterrang gesessen und ich habe mich fürchterlich über den Vorhang geärgert ( hat das Filmen noch erschwert) und dass die Monitore so selten an waren. Wenn das mal der Fall war gab es nur psychedelische Bilder. Ansonsten habe ich mich auch total über „Space Monkey“ gefreut und da mir vorher klar war, dass wir von Brian wohl zur Zeit keine Vieilles Charrues Performance erwarten können war ich happy den song live zu erleben 🙂
    Lieben Gruß!

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  10. Lena Maniac schreibt:

    Der Clou dieses Vorhangs: er soll vor zu vielen Videos schützen. Ich war auch beim Konzert in Köln und konnte sogar beobachten, dass Brian der Technik teilweise Zeichen gegeben hat wenn zu viele Leute mit Kameras oder Smartphones dort standen.

  11. luuuzie schreibt:

    Also wenn das wirklich der Hauptgrund für dieses Ding sein sollte, fände ich das ziemlich armselig. Einerseits, weil es die Leute trotzdem nicht vom Filmen abgehalten hat (siehe die Ergebnisse auf YouTube), und andererseits, weil man damit auch die vielen Zuschauer bestraft, die nicht fotografieren und filmen und die dann eben auch keine freie Sicht auf die Bühne haben. Außerdem wurde der Vorhang bei den verschiedenen Konzerten nicht willkürlich herabgelassen, sondern immer bei denselben Liedern, auch wenn er bei ein paar Konzerten bei manchen der Songs oben blieb, aber es war immer derselbe Kern von Liedern, die hinter dem Vorhang gespielt wurden, und ich kann mir nicht vorstellen, dass die Leute ausgerechnet dann filmten wie wild.
    Übrigens kam bei manchen Konzerthallen dieser Vorhang gar nicht zum Einsatz, offenbar weil die betreffenden Hallen bzw. Bühnen zu klein dafür waren. Das ist ja eigentlich auch nicht so ganz gerecht, egal, wie man die Sache dreht, denn falls es auf dem Ding wirklich irgendwelche supertollen special effects zu sehen gab, für die meine Augen blind waren, wurde den Konzertbesuchern bei den Gigs ohne Vorhang das Farbspektakel ja verwehrt…
    Anyway, in den Foren wurde schon viel diskutiert über den „Duschvorhang“ und nach Erklärungen gesucht und ich bin echt gespannt, ob sich irgendwann irgendjemand aus der Band dazu äußert.

  12. ewianmusic schreibt:

    Geht mir auch so mit Loud like Love 🙂

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