Schlussbetrachtung zum GaS goes Rock 2013

Fast drei Wochen sind inzwischen seit dem GaS goes Rock-Festival 2013 vergangen und nach Konzertankündigung mit Interview, Fotostrecke und Bericht soll zum Abschluss nun Bilanz gezogen werden. Die gute Nachricht gleich vorneweg:

Auch 2014 wird es ein GaS goes Rock-Festival am Gymnasium am Steinwald in Neunkirchen geben!

Sandra Rupp und ihre Schüler scheinen also mal wieder alles richtig gemacht zu haben.

Inzwischen wird die Aula des GaS vermutlich in erster Linie zum Schreiben der letzten Klassenarbeiten vor den Sommerferien genutzt. Den Schülern, die jetzt noch einmal gefordert werden, hilft das Zurückdenken an die schönen Momente während der alternativen Nutzung der Aula Ende Mai vielleicht, die Zeit bis zu den lang ersehnten großen Ferien besser zu überstehen. Zum Auffrischen der Erinnerungen eignet sich der sehr ansprechend gestaltete und professionell gefilmte Zusammenschnitt von den Auftritten der drei letzten Bands des Abends – Surrender The Crown, Unchained und Parachutes –, den David Groß der GaS goes Rock-Crew hat zukommen lassen:

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Bei diesem Anblick sind der „Riesenaufwand und viel Stress in Vor- und Nachbereitung“ – so Hauptorganisatorin Sandra Rupp in ihrer Rückmeldung –, wahrscheinlich ganz schnell vergessen und „Spaß und positive Energie“ sowie die Freude aufs nächste GaS goes Rock, die im Feedback der Lehrerin ebenfalls erwähnt werden, dürften die Oberhand gewinnen.

Die Bands, die mir ihre Beurteilungen des GaS goes Rock 2013 haben zukommen lassen, waren sich alle in einem Punkt einig, nämlich dass es ihnen wahnsinnig viel Spaß gemacht hat, in der Schulaula abzurocken, und dass auch das ganze Drumherum gestimmt hat.

Folgende Aspekte wurden immer wieder lobend erwähnt: die spitzenmäßige Organisation, die hervorragende Arbeit der Techniker (Sound und Licht) und vor allem auch die kulinarische Versorgung der Bands (u.a. durch Essenspenden von Eltern und anderen Freiwilligen sowie durch die Produkte eines unmittelbar vor Beginn des Festivals getätigten Spontangroßeinkaufs, als die Panik bei den Organisatoren ein letztes Mal so richtig heftig ausbrach).

Auch der Backstagebereich kam bei den Musikern supergut an – für die Schüler und die beteiligten Lehrer sind’s bloß stinknormale Klassenräume, für manche Bands, die anderes gewohnt sind, ein angenehmes und vom Platz her ausreichendes Umfeld, um sich auf den Auftritt vorzubereiten.

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Von den Schülern ist in ihren Rückmeldungen die gute Stimmung ganz oft genannt worden und manche lobten auch die Freundlichkeit der einzelnen Bandmitglieder, sowohl den Schülern gegenüber als auch im Umgang mit den Leuten aus anderen Bands.

Darüber hinaus waren einige Schüler der Meinung, dass die Bands vom Musikstil her abwechslungsreich waren. Die Sparte „Rock“ ist eben doch ziemlich vielschichtig, anders als von manchen zunächst angenommen! Manche Schüler, die das Festival besuchten, kannten die GaS goes Rock-Bands bis dahin noch gar nicht und hören in ihrer Freizeit generell ganz andersartige Musik, trotzdem waren auch sie angetan von dem Bühnenprogramm.

Die Schüler schätzten es auch, einmal hinter die Kulissen blicken zu können. Es gehört ja nicht gerade zum normalen Unterrichtsalltag, Bands zu interviewen (Wann hat man als „Normalsterblicher“ überhaupt einmal die Gelegenheit, mit „richtigen“ Musikern zu sprechen?) oder in einer Radiosendung selbst zu Wort zu kommen, während Mitglieder der Bands ebenfalls anwesend sind (so geschehen kurze Zeit vor dem Festival). Ebenso ist es etwas Außergewöhnliches, den Musikern am Tag des Festivals zu zeigen, wo sie ihr Equipment ablegen können, sie in ihre Backstageräume einzuweisen und sie dort zu betreuen.

Lediglich das Bonsystem für den Getränke- und Essenskauf ist ein Punkt, der für die nächste GaS goes-Rock-Auflage überdacht werden sollte.

Insgesamt klingt das alles doch alles sehr positiv! Offenbar hatte jeder Spaß, und darüber hinaus haben die Schüler durch ihre Aktivitäten, auch wenn’s manchmal stressig war, etwas gelernt, was kein Unterricht im Klassensaal ihnen vermitteln kann, und nach Abzug aller Kosten wird der Kinderhospizdienst Saar hoffentlich auch vom Festival in der Schulaula profitieren!

Kein Wunder also, dass Sandra Rupp nach diesem Erfolg hofft, das Festival im nächsten Jahr noch bekannter machen zu können, zumal es auch viel Lob von den Eltern der GaS-Schüler und von Kollegen gab. Direkt nach den Sommerferien werden die Planungen fürs GaS goes Rock 2014 mit neuem Schülerteam beginnen und ich bin wahrscheinlich genauso gespannt wie alle Beteiligten, welche Bands im nächsten Jahr in der Aula des Gymnasiums am Steinwald auf der Bühne stehen werden!

Zum guten Schluss ein sehr motivierendes Zitat der Parachutes, das sich Sandra Rupp am besten ausdruckt und einrahmt:

Wir sind froh, dass wir das GaS goes Rock nun auch als unsere Herzensangelegenheit bezeichnen können, und würden uns riesig freuen, wenn wir im nächsten Jahr wieder tatkräftig unterstützen dürften! Das Projekt ist einfach zu gut, um es nicht fortzuführen! (…) Jeder von uns hätte sich als Schüler damals ein Bein ausgerissen, um so etwas Geiles auf die Beine stellen zu können! Das GaS goes Rock-Team kann verdammt stolz auf sich sein!

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